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Ein chaotisches Pendel ist mit Pinseln versehen.
Das Pendel wird durch ein Gefäß (Füllhorn), das langsam volltropft, ausgelöst und rotiert dann über eine Mattglasplatte.
Mattiertes Glas wird bei Bewässerung dunkel. Die Pinsel des chaotischen Pendels ziehen in weit ausholenden Bewegungen über die Platte und zeichnen, von einer Wasserstraße befeuchtet, feine, tuschehaft anmutende Kalligrafien des Zufalls. Nach Ende der Bewegung sieht der Betrachter ein Bild, das niemals einem folgenden gleichen wird.
Es verdunstet innerhalb weniger Minuten, und die Fläche ist frei für den nächsten Malvorgang.
© LEOPHARD /Gerhard Zsambok
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